Die Verbraucherschlichtung blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr als staatlich anerkannte Verbraucherschlichtungsstelle zurück. Insgesamt wurden bei der Schlichtungsstelle 455 Anträge eingebracht. 406 Fälle konnten bis Jahresende abgeschlossen werden. In drei von vier Fällen haben sich Unternehmen an den freiwilligen Verfahren beteiligt. In jedem zweiten Fall konnte die Verbraucherschlichtung eine Einigung erzielen. Berücksichtigt man nur jene Fälle, in denen sich das Unternehmen am Verfahren beteiligt hat, liegt die Einigungsquote sogar bei 63%.

Durch die Arbeit der Verbraucherschlichtung erhielten oder ersparten sich KonsumentInnen im Jahr 2016 insgesamt rund EUR 330.000,–. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass nicht nur monetäre Lösungen gewünscht oder erzielt wurden.

Die meisten Fälle betrafen die Bereiche Fremdwährungskredit, Handel, Reise, Versicherung und Fernwärme. Angespornt von den Ergebnisse des Jahres 2016 arbeitet die Verbraucherschlichtung auch in diesem Jahr an möglichst vielen und guten Lösungen für VerbraucherInnen und Unternehmen.

Weitere statistische Informationen und Beispielfälle des vergangenen Jahres finden sich im Jahresbericht 2016.

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