Die Verbraucherschlichtung Austria nutzt seit Mitte November 2025 ein neues, interaktives Online-Tool zur Fallbearbeitung. Die inzwischen etwas in die Jahre gekommene alte Softwarelösung der Schlichtungsstelle soll damit bis Mitte 2026 sukzessive abgelöst werden.
Die Antragstellung funktioniert nunmehr über den Link verbraucherschlichtung.at/antrag, während die Interaktion zu bestehenden Fällen über verbraucherschlichtung.at/login erfolgt – beide Links sind auf der Startseite rechts oben prominent platziert und damit jederzeit leicht zugänglich.
Mit der neuen Software, die vom Wiener IT-Unternehmen CIIT entwickelt wurde, gehen zahlreiche Verbesserungen einher: So steigt etwa die Usability des Antragsformulars, das deutlich vereinfacht und um Funktionen wie Drag & Drop für Datei-Uploads erweitert wurde. Zusätzlich ist die neue Applikation responsive gestaltet, sodass die Darstellung der Website an das jeweilige Endgerät angepasst wird, um eine Antragstellung etwa auch am Smartphone oder Tablet einfach und übersichtlich zu ermöglichen. Die Verbraucherschlichtung Austria bietet Konsument:innen und Unternehmen mit dem neuen Tool also eine zeitgemäße und einfach zu bedienende Plattform zur Behandlung ihrer Streitigkeiten.
Auch im Backend, also dem von der Schlichtungsstelle genutzten Zugang, blieb dabei kaum ein Stein auf dem anderen: Vielfältige Automationsschritte fördern eine schnellere und effizientere Behandlung der Schlichtungsfälle, zugleich sorgen neue Statistik-Tools für eine klare Datenerfassung, die eine effektive Steuerung der Ressourcen erlaubt. Darüber hinaus sind zukünftig noch weitere Ergänzungen geplant, wie etwa die Integration KI-basierter Angebote, etwa zur Übersetzung oder Zusammenfassung von Texten.
Die Kernmodule der für die Verbraucherschlichtung Austria entwickelten Software werden von CIIT als Komplettlösung namens „OmbuDesk“ vermarktet und stehen damit auch anderen interessierten Stellen zur Verfügung.
Dieses Projekt wurde durch Projektförderungen des Sozialministeriums und der EU ermöglicht.

